Video-Werkzeuge
Umwandeln, schneiden, komprimieren und GIFs erzeugen — lokal.
Video ist das Format, bei dem Online-Werkzeuge normalerweise Geld verlangen, weil ein Server die Arbeit macht und diese Arbeit teuer ist. Hier macht dein eigener Rechner sie: Umwandeln zwischen MP4, WebM und MOV, einen Bereich herausschneiden, die Bitrate senken, damit die Datei durch ein Upload-Limit passt, die Tonspur entfernen und kurze Ausschnitte in animierte GIFs verwandeln. Nichts wird hochgeladen, also gibt es kein Größenlimit außer dem, was dein Gerät verarbeiten kann, und keine Wartezeit hinter anderen Nutzern.
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Container gegen Codec
MP4, WebM und MOV sind Container — Verpackungen, die Spuren zusammenhalten. H.264, VP9 und AV1 sind Codecs, also die eigentliche Kompression darin. Ein Format zu ändern heißt oft nur, die Verpackung zu tauschen, was schnell geht und keine Qualität kostet. Den Codec zu ändern heißt, jeden Bildinhalt neu zu berechnen, was langsam ist und immer etwas Qualität kostet. Zu wissen, was du wirklich brauchst, entscheidet über Sekunden oder Minuten.
Kleiner werden heißt entscheiden, was du opferst
Eine Videodatei zu verkleinern hat drei Hebel: Auflösung, Bildrate und Bitrate. Ein Bildschirmmitschnitt bleibt bei halber Bildrate gut lesbar, während bei einem Handvideo einer Bewegung sofort auffällt. Umgekehrt verträgt bewegtes Material eine niedrigere Bitrate, weil das Auge über Bewegung hinwegsieht, aber statischer Text zerfällt sichtbar in Blöcke. Zuerst zu wissen, welche Art Material du hast, spart dir mehrere Versuche.
GIFs sind teurer, als sie aussehen
Ein animiertes GIF speichert jeden Rahmen mit einer Palette von maximal 256 Farben und ohne echte Bewegungskompression, deshalb wiegt ein GIF von sechs Sekunden oft mehr als das MP4, aus dem es kam. Das ist auch der Grund, weshalb Farbverläufe streifig aussehen. Wenn dein Ziel es unterstützt, ist ein stummes, in Schleife laufendes MP4 oder WebM fast immer die kleinere und schärfere Antwort.